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Gerlinde Suling IT-Beratung & Support

"Der vorletzte Wille des Menschen dürfte jener sein, den letzten recht weit hinaus zu schieben" Martin Gerhard Reisenberg (*1949)


Guten Tag,

ehe uns der quicklebendige Weihnachtsrummel im Dezember packt, bietet der November noch einmal reichlich Gelegenheit zum Trauern und Totengedenken. Natürlich wünsche ich Ihnen ein langes unbeschwertes Leben - und doch wird es irgendwann enden. 

Wer seinen Nachkommen kein Chaos auf Festplatte und im Netz hinterlassen möchte, muss vorsorgen. Deshalb erhalten Sie heute einige Tipps, was Sie schon jetzt für die letzte Ruhe im Cyberspace tun können.

Außerdem möchte ich Sie zum ersten "IT-Talk" am 27.11.2018 einladen. Meine Kolleginnen Alexandra Bialas, Nalini Hönow und ich werden in lockerer Runde über IT-Sicherheit reden. Gerade kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene IT-Abteilungen fühlen sich mit den notwendigen Maßnahmen zeitlich und fachlich überfordert. Wir erzählen Ihnen, wie Sie schon mit wenig Aufwand Ihre IT-Sicherheit erhöhen können. Melden Sie sich über XING an oder schreiben Sie mir eine E-Mail.

Mit herzlichen Grüßen

Gerlinde Suling

Windows

Windows

Digitales Archiv anlegen
Die Suche nach erhaltenswerten Dateien auf einem Computer kann man seinen Nachkommen nur zu Lebzeiten ersparen, indem man ein persönliches digitales Archiv anlegt. Es dokumentiert die herausragendsten Stationen des Lebenswegs und besteht aus Fotos, privaten Videofilmen und Audiomitschnitten sowie wichtigen Dokumenten.

Je älter das Archiv, desto interessanter ist es für die Nachfahren, desto herausfordernder ist es jedoch, die alten Dateien in einem später noch lesbaren Dateiformat abzuspeichern oder zu konvertieren. Gute Richtwerte sind ISO-Standards, quelloffene Codecs und Betrachter, weite Verbreitung sowie lange Nutzungsdauer. Dazu gehört das jpg-Format für Bilder oder das PDF/A-Format für Office-Dokumente.


Datensicherheit

Datensicherheit/-schutz

Digitale Vorsorge
Der digitale Nachlass ist die Gesamtheit aller digitalen Spuren, die ein Mensch hinterlässt: Daten auf dem Rechner/Mobiltelefon, Online-Konten, Chat-Verläufe in Messengerdiensten Zugangsdaten zu Cloud-Diensten, Websites und Online-Profile, aber auch alle Daten, die auf digitalen Geräten gespeichert sind wie Fotos, Videos, Software.

Was nach dem Ableben eines Menschen mit diesen Daten geschieht, sollte am besten schon zu Lebzeiten vom Besitzer der Daten entschieden werden. Ähnlich der gesundheitlichen Vorsorgeerklärungen gibt es digitale Vorsorgeverfügungen zum Download.



Login-Daten "vererben"

Online genutzte Konten sind vererbbar. Der Erbe tritt in alle Rechte und Pflichten aus bestehenden Verträgen ein. Damit Angehörige auf die Nutzerkonten zugreifen können, empfehlen sich Listen mit Accounts, Benutzernamen, Mailadressen und Passwörtern.

Je nach persönlichem Sicherheitsempfinden können die Aufstellungen unterschiedlich geführt werden: handschriftlich in einem separaten Büchlein, digital in einem Passworttresor wie keepass auf dem eigenen Computer/USB-Stick oder auf zentralen Servern digitaler Nachlass-Portale.

Wichtig ist, dass der oder die Nachlassverwalter für das digitale Erbe per Testament oder vor dem Dahinscheiden über den Ablageort der Login-Daten informiert werden und das Master-Kennwort oder eine Bescheinigung zur Abholung beim Notar ausgehändigt bekommen.



Das Vermächtnis von itunes und ebooks
Online erworbene Güter, die nicht materiell vorliegen, wie die gekauften Titel aus der iTunes-Musiksammlung oder digitale Bücher für den Amazon Kindle, gehen laut Nutzungsvereinbarung  nicht in die Erbmasse über. Der Besitz dieser digitalen erworbenen Güter ist an den Nutzer ge-koppelt und endet mit dessen Tod. Damit die Sammlungen weitergegeben werden können, sollten Login, Passwörter und eventuell verknüpfte Ordner auf Endgeräten schriftlich an die Erben übertragen werden.



Ende einer Selbstständigkeit
Nicht nur für Todesfälle, sondern vor allem für unerwartete Ausfälle wie Krankheit oder Unfall empfiehlt sich ein betrieblicher Notfallkoffer. Damit kann ein Be­trieb fortgeführt werden, ohne dass dessen Existenz auf dem Spiel steht. 

Für Freischaffende oder Arbeitsgruppen bietet sich openproject.org an. In dem Projektmanagementtool können schon zu Beginn der Projekte Nachlasskonditionen eingestellt werden, falls ein Teammitglied plötzlich verstirbt. Lösungen wie diese sind in geschäftlicher Ko-operation nicht zu vernachlässigen, um bereits Erarbeitetes nicht zu verlieren.

Mobile Welt

Mobile Welt

Erbmasse Handy 
Da jedes Smartphone entweder mit einem Google-Konto oder einer Apple-ID verknüpft ist, dürfen SIM-PIN, Sperr-PIN oder -Passwort auf der Liste der zu vererbenden Passwörter nicht fehlen. Wird das Handy per Fingerabdruck oder Iris-Scan entsperrt, sollte getestet werden, ob PIN/Passwort zur Entsperrung durch Erben reichen und stimmen.

Erben von iPhone-Nutzern kommen nicht an die hinterlegten Daten. Hier lohnt sich also das Notieren der Daten für Hinterbliebene, damit sie zumindest laufende Zahlungen einstellen können. Wer die Kopie einer Sterbeurkunde vorlegt, kann die Auflösung des Apple-Accounts veranlassen.

Bei einem Google-Konto kann im Kontoinaktivitäts-Manager eingestellt werden, was nach mehrwöchiger Nichtanmeldung geschehen soll. Dafür fordert Google die eigene Mobilfunknummer sowie die Nummern von bis zu zehn Vertrauenspersonen an. Nach einer persönlich festgelegten Zeit werden diese Personen benachrichtigt. Weiterhin kann eingestellt werden, welche Daten an wen übergeben werden sollen und ob der Account durch die Verwalterpersonen gelöscht werden soll.

E-Mailmarketing

E-Mailmarketing

Bounce-Management

Das Bounce-Management ist die Verwaltung von Rückläufern. Eine Bounce Message oder kurz Bounce (engl.: abprallen, zurückwerfen) ist eine Fehlermeldung, die von einem Mailserver automatisch erzeugt wird, wenn eine E-Mail nicht zustellbar ist. Diese Fehlermeldung besteht in der Regel aus Eckdaten wie Datum und Uhrzeit, dem Mailserver, der die Fehlermeldung erzeugt hat, sowie dem Grund der Unzustellbarkeit. Man unterscheidet zwischen Hard- und Softbounces.

Die Anzahl an Bounces im Verhältnis zu den Empfängern spiegelt die Qualität eines Newsletter-Verteilers wieder und sollte deswegen so gering wie möglich sein.

Kalender

Termine

Sehen wir uns hier? Ich würde mich freuen!

17.- 18. Nov.12 - 19 Uhr
Made in Hamburg
Harald-Stender-Platz 1, Hamburg
20. Nov.10 - 13 Uhr
Sie haben Post! - Vom Nutzen eines eigenen Newsletters
Glockengießerwall, Hamburg
27. Nov.19 - 20:30 Uhr
IT-TALK - Mit Expertinnen über IT-Sicherheit sprechen
Nernstweg 32 – 34, Hamburg
28. Nov.18 - 20 Uhr
Kryptowährungen und ihr Umfeld – wem nützt der Hype?
Heilholtkamp 60, Hamburg
30. Nov. -
2. Dez.
14 - 18 Uhr
Ökologischer Weihnachtsmarkt
Wiesendamm 3, Hamburg

Das Gute kommt zum Schluss

Das Gute kommt zum Schluss

Trust - Vertrauen

Charity Armband
Geschichten mit nervös murmelnden Bärtigen können ein ganz romantisches Ende haben - wer hätte das erwartet? 

 

 

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Gerlinde Suling
Holunderweg 2c
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Website: www.it-suling.de