Wissenswertes zum Welt-Passwort-Tag
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Gerlinde Suling IT-Beratung & Support

Windows

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Das Ende einer Festplatte
"Ihr System meldet Ereignisse und Daten sind möglicherweise gefährdet". Mit dieser Nachricht wurde ich vor kurzem nach dem Hochfahren meines Computers begrüßt. Was wollte mir das Gerät damit mitteilen: den ungebetenen Besuch eines Hackers, unsynchronisierte Daten mit der Cloud oder Hardwareprobleme?

Nachdem einem ergebnislosen Virenscan lud ich das kostenlose Tool ChrystalDiskInfo herunter. Es überprüft die "Fitness" von Festplatten. Beim S.M.A.R.T.-Test fiel meine interne Speichereinheit durch. Ihr baldiges Ende war in Sicht. Zum Glück lassen sich Festplatten sehr gut clonen und einfach auswechseln. Deshalb gab es schon am nächsten Tag keine Fehlermeldung mehr.

Da nicht alle Computer über eine automatische Überprüfung der Festplatte durchführen, empfehle ich, gelegentlich selbst einen Test durchzuführen. Die Systemwiederherstellung aus dem Backup nach einem Plattencrash ist weitaus mühsamer und zeitintensiver.


 

Datensicherheit

Datensicherheit/-schutz

Sichere Passwörter
Jedes Jahr veröffentlicht das Hasso-Plattner-Institut eine unglaubliche Liste der 20 beliebtesten deutschen Passwörter. Nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen wird ein Konto  mittels Passwort am besten durch eine lange Passphrase geschützt. Die Phrase sollte in keinem Wörterbuch oder Passwortliste vorkommen.

Eine Passwortphrase kann zum Beispiel ein einschlägiger Satz sein, der leicht zu erinnern ist und durch ein Muster abgewandelt wird.

Wer den alten Schunkelschlager "Es gibt kein Bier auf Hawaii" für unvergesslich hält, könnte Passwörter nach diesem Muster erstellen: "EsGibtK1BierAufTchibo!"

Durch das Ersetzen des Inselnamens durch den Websitenamen, für den das Passwort gelten soll, sowie dem Einfügen von Zahl und Sonderzeichen entsteht eine eindeutige Passphrase, die sowohl lang als auch leicht zu merken ist.

Passwörter managen

Kopf, Papier, Excel, Browser, Cloud, Tresor - wo sind Passwörter am sichersten aufbewahrt? Die derzeit beste Methode bietet ein Passwort-Tresor, auch Passwort-Manager genannt. Er speichert alle Kennwörter an einem sicheren Ort wie in einer Schatzkiste. Zum Öffnen der Kiste wird ein extra Schlüssel (Passwort) benötigt, der besonders lang sein sollte und nur für diesen Zweck eingesetzt. 

Produkte für Passwort-Tresore unterscheiden sich nach Betriebssystem, Speicherplatz, Preis.... Ein sehr häufig eingesetztes Tool und mein Tipp ist keepass, das auf vielen Betriebssystemen läuft. Andere Anbieter werden in diesem  ausführlichen Vergleich vorgestellt.

Wenn es um Passwörter geht, kann der Zugriffsschutz nicht stark genug sein. Deshalb empfehle ich zum Öffnen des Passwort-Tresors zur langen Passphrase eine zweite Authentifikation, z.B. den YubiKey. Sollte unglücklicherweise das Passwort zum Passwort-Tresor gehackt worden sein, bleiben die Daten trotzdem geschützt, da nur die zusätzliche Berührung des kleinen Sticks die Schatzkiste öffnet.

Passwort missbraucht?
Um zu erfahren, ob die Zugangsdaten eines Kontos bereits in fremde Hände gekommen sind, gibt es zwei Überprüfungswege:

Klimaschutz

Mobil

Smartphones sicher sperren
Die täglichen Blicke auf das Handy sollen möglichst schnell geschehen, quasi mit einem Wisch. In diesem Fall geht Bequemlichkeit vor Sicherheit. Um das Gerät sicher vor fremden Augen zu schützen, sollte mindestens eine PIN für die Bildschirmsperre eingerichtet werden. Besser ist ein Passwort, so wie die Verbraucherzentrale rät.

Passwortmanager für Smartphone
Sich von unterwegs bei einem bestimmten Konto anzumelden, kann eine besondere Herausforderung werden, wenn der Zettel mit dem Passwort zu Hause liegt. Aus diesem Grund gibt es Passwort-Tresore-Apps. Nicht alle Anbieter genießen uneingeschränktes Vertrauen, wie dieser Test zeigt.

Das Gute kommt zum Schluss

Das Gute kommt zum Schluss

Digital Immigrant trifft Digital Native, weil das "F" hängt

Das "F" hängt
(Beim Klick auf das Bild startet ein youtube-Film)


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 Suling IT-Beratung & Support, Gerlinde Suling
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